{"id":5622,"date":"2022-03-01T09:18:00","date_gmt":"2022-03-01T08:18:00","guid":{"rendered":"https:\/\/novamondo-dev.de\/hias\/?p=5622"},"modified":"2025-01-06T11:25:57","modified_gmt":"2025-01-06T10:25:57","slug":"science-bridge-for-ukraine","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hias-hamburg.de\/en\/science-bridge-for-ukraine\/","title":{"rendered":"Science Bridge for Ukraine"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Hamburg is building a \u201cscience bridge\u201d to help scholars and students at risk in Ukraine.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>The press release \u2013 in German:<\/p>\n\n\n\n<p>Hamburg, 28. Februar 2022. Die Beh\u00f6rde f\u00fcr Wissenschaft und Forschung und die Landeshochschulkonferenz verurteilen die kriegerische Aggression gegen die Ukraine auf das Sch\u00e4rfste. Von den Kampfhandlungen sind auch viele Besch\u00e4ftige der dortigen Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen in Lebensgefahr. Mit einem kurzfristigen Beschluss m\u00f6chten die Wissenschaftsbeh\u00f6rde und ein Zusammenschluss der Hamburger Hochschulen und au\u00dferuniversit\u00e4rer Forschungseinrichtungen eine Wissenschaftsbr\u00fccke bauen, um bedrohten Wissenschaftler:innen und Studierenden aus der Ukraine zu helfen und ihnen zu erm\u00f6glichen von Hamburg aus in Sicherheit ihrer Arbeit nachzugehen. Die BWFGB stellt daher kurzfristig zus\u00e4tzliche Mittel in H\u00f6he von zun\u00e4chst 100.000 Euro f\u00fcr das Projekt \u201eScholars at Risk\u201c bereit, um die Umsetzung der unb\u00fcrokratischen und schnellen Hilfe zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank:&nbsp;<\/strong>\u201eDer Angriffskrieg auf die Ukraine durch Pr\u00e4sident Putin macht mich noch immer fassungslos. Meine Gedanken sind bei den Menschen in der Ukraine, die unermessliches Leid ertragen m\u00fcssen. Mit dem Angriff auf die Ukraine hat Russland das V\u00f6lkerrecht gebrochen und die bislang bestehende europ\u00e4ische Sicherheitsordnung in Frage gestellt. Der 24. Februar wird f\u00fcr immer ein schwarzer Tag f\u00fcr Europa, unseren Frieden, unsere Freiheit und unseren vielf\u00e4ltigen Kontinent. Es ist schon jetzt klar, dass auch die Wissenschaftsgemeinschaft stark betroffen ist: Zahlreiche Wissenschaftler:innen und Studierende sind auf der Flucht und f\u00fcrchten um Ihr Leben. Es ist jetzt an uns, schnell und unb\u00fcrokratisch zu helfen. Vor diesem Hintergrund haben wir beschlossen die &#8220;Hamburger Wissenschaftsbr\u00fccke Deutschland-Ukraine&#8221; ins Leben zu rufen Meine Beh\u00f6rde wird deswegen nun zus\u00e4tzliche Mittel bereitstellen. Ich danke allen, die das nun m\u00f6glich machen: Im Schulterschluss mit den Hamburger Hochschulen der Landeshochschulkonferenz Hamburg (LHK Hamburg) und den au\u00dferuniversit\u00e4ren Forschungseinrichtungen wollen wir ein unb\u00fcrokratisches Netzwerk schaffen, um Wissenschaftler:innen und Hochschulmitarbeitenden aus der Ukraine und Ihre Angeh\u00f6rigen sowie Studierende zu unterst\u00fctzen. Ihre Kontakte und Netzwerke in die Ukraine k\u00f6nnen einen wichtigen Beitrag leisten. Dort, wo sich Betroffene melden, soll m\u00f6glichst unkompliziert eine Aufnahme gew\u00e4hrleistet werden. Unsere Botschaft ist klar: Hamburg hilft und die Ukraine steht nicht allein.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Prof. Dr. Andreas Timm-Giel, Pr\u00e4sident Technische Universit\u00e4t Hamburg und Vorsitzender Landeshochschulkonferenz (LHK):<\/strong>&nbsp;\u201eWir, die Hamburger Hochschulen, sind tief best\u00fcrzt \u00fcber den Angriff auf die Ukraine. Unsere Solidarit\u00e4t gilt allen Betroffenen in der Ukraine und vor allem unseren hochschulischen Partnern, die wir in dieser Ausnahmesituation nach Kr\u00e4ften unterst\u00fctzen. Daf\u00fcr schaffen wir gemeinsam unb\u00fcrokratische Zug\u00e4nge f\u00fcr das Studieren und wissenschaftliche Arbeiten sowie dringend ben\u00f6tigten Wohnraum. Wissenschaft lebt von einem friedlichen und freien Austausch \u00fcber L\u00e4ndergrenzen hinweg. Wir glauben fest daran, dass Wissenschaft der Verst\u00e4ndigung aller Nationen dient. Daf\u00fcr stehen wir gemeinsam ein.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dr. Dorothea R\u00fcland, Generalsekret\u00e4rin Hamburg Institute for Advanced Study (HIAS):<\/strong>&nbsp;\u201eDemokratie und Freiheit, insbesondere auch die Freiheit der Wissenschaft, sind Grundwerte unserer Gesellschaft und stehen in diesen Tagen \u2013 wortw\u00f6rtlich \u2013 unter Beschuss. Als HIAS stehen wir f\u00fcr diese Werte. Und wenn diese so brutal verletzt werden, m\u00fcssen wir Position beziehen und handeln. Der freie Austausch Forschender, Lehrender und Studierender darf keine Grenzen kennen und verdient, ebenso wie die handelnden Personen, besonderen Schutz. Die Hamburger Wissenschaftsbr\u00fccke Deutschland-Ukraine unterst\u00fctzen wir deshalb aus tiefster \u00dcberzeugung.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Prof. Dr. Helmut Dosch, Vorsitzender DESY-Direktorium:<\/strong> \u201eWissenschaft ist ohne friedliche internationale Zusammenarbeit nicht m\u00f6glich. DESY hat eine lange Tradition der ausgesprochen fruchtbaren Kooperation mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus aller Welt, auch aus der Ukraine und aus Russland, die nun beide unter dem kriegerischen Vorgehen der russischen F\u00fchrung leiden. Wir begr\u00fc\u00dfen die Initiative der Hamburger Wissenschaftsbeh\u00f6rde und sind gern Teil dieses Br\u00fcckenschlags. DESY stellt seine G\u00e4steh\u00e4user gefl\u00fcchteten ukrainischen Menschen zur Verf\u00fcgung. Dar\u00fcber hinaus verl\u00e4ngert DESY wo immer m\u00f6glich Arbeitsvertr\u00e4ge und Stipendien von Menschen aus der Ukraine und bietet eine psychologische Unterst\u00fctzung \u00fcber seinen Betriebs\u00e4rztlichen Dienst an. Weitere Ma\u00dfnahmen werden aktuell in enger Absprache mit den Betroffenen umgesetzt.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hintergrund<\/strong><br><strong>Scholars at Risk<br><\/strong>Die Initiative Scholars at Risk (SAR) wurde 1999 in New York gegr\u00fcndet und ist inzwischen ein internationales Netzwerk aus \u00fcber 500 Hochschulen in 38 L\u00e4ndern. 2016 wurde die deutsche Sektion des Netzwerkes unter Federf\u00fchrung der Alexander von Humboldt-Stiftung in Bonn gegr\u00fcndet. Die Universit\u00e4t Hamburg ist als Gr\u00fcndungsmitglied von Anfang an dabei.<\/p>\n\n\n\n<p>Weltweit werden Wissenschaftler:innen und angehende Akademiker:innen aufgrund ihrer Forschungen und Ideen verfolgt, bedroht und in ihrer Arbeit eingeschr\u00e4nkt. SAR ist als Antwort auf diese Entwicklung zu verstehen: Die Vereinigung setzt sich f\u00fcr akademische Freiheit und die Menschenrechte von Wissenschaftler:innen und Akademiker:innen in aller Welt ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Das 2018 auf Initiative der Universit\u00e4t Hamburg und von der BWFGB und den Hamburger Hochschulen verabschiedete Hamburg Programme for Scholars at Risk (HPSAR) zielt darauf ab, internationale Forschende in akute Notlagen zu unterst\u00fctzen. Mit einem HPSAR-Stipendium k\u00f6nnen sich gef\u00e4hrdete Forschende im deutschen Wissenschaftssystem weiter qualifizieren und orientieren. Durch die Betreuung durch einen wissenschaftlichen Host kann die bzw. der Forschende die eigene Forschung perspektivisch weiterf\u00fchren. Seit Programmbeginn konnten zehn gef\u00e4hrdete Forschende unterst\u00fctzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Kontakt:<br>Tel.: +49 40 42838-8361<br>E-Mail:&nbsp;international-scholars@uni-hamburg.de<\/p>\n\n\n\n<p>Wissenschaft in der Ukraine<br>In der Ukraine gibt es 282 staatliche und private Hochschulen (Stand 2019) mit rund 1,4 Millionen eingeschriebenen Studierenden. Die Ukraine ist seit dem Jahr 2005 vollwertiger Bologna-Vertragsstaat. Das bedeutet, dass die Studieng\u00e4nge und -abschl\u00fcsse den einheitlichen EU-Standards entsprechen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>R\u00fcckfragen der Medien<\/strong><br>Beh\u00f6rde f\u00fcr Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke<br>Jon Mendrala, Pressesprecher<br>jon.mendrala@bwfgb.hamburg.de<br>Tel.: +49 40 428 63 &#8211; 2322<\/p>\n\n\n\n<p><strong>HIAS Pressekontakt<\/strong><br>Tanja Kruse Brand\u00e3o<br>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen<br>presse@hias-hamburg.de<br>Tel.: +49 40 428 38 \u2013 6795<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group alignwide Pattern-Image-Credits Accordion Accordion--accordionList Accordion--imageCredits has-global-padding is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<div class=\"wp-block-group alignwide Accordion__list is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-group Accordion__item has-global-padding is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<div class=\"wp-block-group is-content-justification-space-between is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-cb46ffcb wp-block-group-is-layout-flex\">\n<h3 class=\"wp-block-heading Accordion__title has-xlarge-font-size\">Image Information<\/h3>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group Accordion__wrapper has-global-padding is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<div class=\"wp-block-group Accordion__content has-global-padding is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<p>Senate Chancellery flagged, photo \u00a9 Senate Chancellery Hamburg<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hamburg is building a \u201cscience bridge\u201d to help scholars and students at risk in Ukraine.\u2026<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":3666,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[20],"tags":[],"class_list":["post-5622","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-news-en"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hias-hamburg.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5622","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hias-hamburg.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hias-hamburg.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hias-hamburg.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hias-hamburg.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5622"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hias-hamburg.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5622\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hias-hamburg.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3666"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hias-hamburg.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5622"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hias-hamburg.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5622"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hias-hamburg.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5622"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}