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Das Hamburg Institute for Advanced Study versammelt als Wissenschaftskolleg herausragende Wissenschaftler*innen, ebenso wie Künstler*innen, die in Hamburg einen interdisziplinären Forschungs- und Austauschraum finden sollen. Der interdisziplinäre Diskurs sowie der offene Austausch mit der Gesellschaft sind zwei der zentralen Gründungsprinzipien des HIAS.

Das HIAS fördert Wissenschaft und Forschung in sämtlichen wissenschaftlichen und künstlerischen Bereichen. Dazu betreibt es ein in Hamburg ansässiges, interdisziplinär und international ausgerichtetes Institut in repräsentativer Lage. Mitgliedsinstitutionen des 2019 gegründeten Instituts sind

Alide Cagidemetrio, Anglistik
Emerita Università Ca´ Foscari Venezia, NYU Abu Dhabi

Rainer Goebel, Kognitive Neurowissenschaft
Universität Maastricht

Katrin Hammerschmidt, Mikrobiologie
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Thomas Hirschhorn, Kunst
Paris

Philipp Lehmann, Wissenschaftsgeschichte
University of California, Riverside

Dietmar von der Pfordten, Rechts- und Sozialphilosophie
Georg-August-Universität Göttingen

Sophia Prinz, Kultursoziologie und Theorie der Gestaltung
Universität der Künste Berlin

Anna Katharina Schaffner, Vergleichende Literaturwissenschaft und Medical Humanities
University of Kent

Werner Sollors, Anglistik
Emeritus Harvard University

Chenxi Tang, Deutsche Literatur
University of California, Berkeley

Das HIAS beruft in- und ausländische Gastwissenschaftler*innen (Fellows) zur Ausführung selbst gewählter Forschungsvorhaben nach Hamburg.

Die Fellows erhalten durch das HIAS umfassende organisatorische und finanzielle Unterstützung. Dies ermöglicht es ihnen, ungehindert von den Anforderungen ihres sonstigen beruflichen Lebens in einem vollständigen intellektuellen Freiraum ihre Forschungsfragen verfolgen zu können. Unabhängig und an Aufträge nicht gebunden richten sich die Gegenstände der Forschung am HIAS an den Schwerpunkten der ausgewählten Fellows und entlang drängender gesellschaftlicher Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft aus.Mehr anzeigen

Die Gewinnung der Fellows erfolgt sowohl durch Eigenbewerbungen und durch Nominierungen seitens Angehöriger der HIAS-Mitgliedsinstitutionen als auch durch persönliche Ansprache durch das Präsidium des HIAS.
Ziel der Zusammensetzung einer Kohorte ist es, eine im Hinblick auf ihre wissenschaftliche oder künstlerische Disziplin, ihre Herkunftsländer und ihre Karrierephasen möglichst vielfältige und anregende Gruppe von Fellows einzuladen. Besondere Bedeutung wird auch der Förderung vielversprechender, aufstrebender Nachwuchsforscher*innen beigemessen.
Die Gründung des HIAS durch thematisch sehr unterschiedlich orientierte wissenschaftliche Institutionen öffnet das inhaltliche Spektrum bewusst für alle wissenschaftlichen Disziplinen und die Künste.Weniger anzeigen

Einbindung in die Hamburger Forschungsinfrastruktur

Größtmögliche Freiheit und Flexibilität

Unterbringung

Leistungen für Familien

Bibliotheksnutzung

Arbeitsmöglichkeiten

Finanzielle Rahmenbedingungen

Das HIAS nimmt Bewerbungen von Wissenschaftler*innen aller Karrierestufen sowie von Musiker*innen und bildenden Künstler*innen entgegen. Wichtigste Bedingungen für einen Fellow-Aufenthalt am HIAS sind intellektuelle Neugier, Interesse an fremden Disziplinen und Bereitschaft zum Gespräch auch jenseits des eigenen Fachgebiets. Als ideale Kandidat*innen werden Wissenschaftler*innen sowie Künstler*innen erachtet, die Grundannahmen ihrer Disziplin reflektieren und theoretisch oder konzeptionell arbeiten. Bewerbungen von Nachwuchswissenschaftler*innen bzw. Nachwuchskünstler*innen sind ausdrücklich willkommen.

Die Fellows leben und arbeiten während der Laufzeit ihres HIAS-Fellowship in Hamburg. Forschungen oder Projekte, die eine dauernde Abwesenheit erfordern (in Laboren, Archiven oder anderen Einrichtungen außerhalb Hamburgs), sind für ein Fellowship daher nicht geeignet.

Um zu gewährleisten, dass Fellows den Wissenschaftsstandort Hamburg mit ihrer auswärtigen Perspektive und Expertise bereichern, sind in der Metropolregion Hamburg tätige Personen von der Berufung als Fellows ausgeschlossen.

Bewerben

Annahmekriterien

Bewerber*innen sollten in ihrer jeweiligen Disziplin international sichtbar sein, ihre Kreativität und Innovationsfähigkeit unter Beweis gestellt haben und dazu bereit sein, sich in einer Gemeinschaft von Wissenschaftler*innen sowie Künstler*innen der Reflexion und Lösung von Problemen zuzuwenden und diese mit der Hamburger Stadtbevölkerung in Vorträgen und anderen Veranstaltungsformaten zu diskutieren.

Gremien

Vorstand

Prof. Dr. Andreas Timm-Giel Vorsitzender
geschäftsführender Präsident der Technischen Universität Hamburg

Prof. Martin Köttering
Präsident der Hochschule für bildende Künste Hamburg

Prof. Dr.-Ing. habil. Prof. E.h. Edwin J. Kreuzer
Präsident der Akademie der Wissenschaften in Hamburg

Prof. Dr. Dr. h.c. Dieter Lenzen
Präsident der Universität Hamburg

Dr. Anna Neubauer Generalsekretärin
Kanzlerin der Hochschule für bildende Künste Hamburg

Präsidium

Präsidiumssprecher
Professor Dr. Frank Fehrenbach

Prof. Dr. Frank Fehrenbach ist Professor am Kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Hamburg, wohin er 2013 auf eine Humboldt-Professur berufen wurde. Zuvor war er ab 2005 als Senior Professor an der Harvard University tätig. Seit 2018 fungiert er als Co-Sprecher der DFG-Kollegforschungsgruppe „Imaginarien der Kraft“ an der Universität Hamburg.
Frank Fehrenbach wurde 1995 an der Universität Tübingen promoviert und habilitierte sich 2003 an der Universität Basel.

Professorin Dr. Lorraine Daston

Prof. Dr. Lorraine Daston war bis 2019 Direktorin des Max-Planck-Instituts für Wissenschaftsgeschichte in Berlin, dem sie seit 1995 angehört. Sie ist Gastprofessorin im Committee on Social Thought an der University of Chicago und Honorarprofessorin für Wissenschaftsgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin.
Lorraine Daston promovierte 1979 in Wissenschaftsgeschichte an der Harvard University und hat seitdem an den Universitäten Harvard, Princeton, Brandeis und Göttingen gelehrt.

Professor Dr. Jörg Hacker

Prof. Dr. Jörg Hacker war von 2010 bis 2020 Präsident der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften und von 2008 bis 2010 Präsident des Robert Koch-Instituts. Von 2003 bis 2009 war er als Vizepräsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft tätig.
Nach seiner Promotion in Biologie an der Universität Halle im Jahre 1979 und Habilitation in Mikrobiologie an der Universität Würzburg im Jahre 1986 war Jörg Hacker von 1988 an Professor für Mikrobiologie in Würzburg.

Professorin Dr. Margret Wintermantel

Prof. Dr. Margret Wintermantel war von 2012 bis 2019 Präsidentin des Deutschen Akademischen Austauschdiensts und von 2006 bis 2012 Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz. Zuvor fungierte sie seit 2002 als Präsidentin der Universität des Saarlandes.
Nach einem Studium der Psychologie und Publizistik an der Universität Mainz wurde Margret Wintermantel 1972 zur Dr. rer. nat. promoviert, 1986 habilitierte sie sich im Fach Psychologie an der Universität Heidelberg. 1992 wurde sie zur Universitätsprofessorin für Sozialpsychologie an der Universität des Saarlandes berufen.

Geschäftsstelle

Dr. Anna Neubauer
Generalsekretärin
anna.neubauer@hias-hamburg.de

Sonja Gräber-Magocsi, PhD
Fellowbetreuung
Wissenschaftliche Koordination
sonja.graeber-magocsi@hias-hamburg.de
Tel.: +49 40 428 38 - 4475

Dr. Astrid Bothmann-Lucko
Fellowbetreuung
Wissenschaftliche Koordination
astrid.bothmann-lucko@hias-hamburg.de
Tel.: +49 40 428 38 - 2193

Tanja Kruse Brandão
Öffentlichkeitsarbeit
Kaufmännische Koordination
tanja.kruse.brandao@hias-hamburg.de
Tel.: +49 40 428 38 - 6795

Satzung

Unsere Förderer

Das HIAS finanziert sich aus Mitteln der Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke der Freien und Hansestadt Hamburg, der Universität Hamburg, der Akademie der Wissenschaften in Hamburg, der Joachim Herz Stiftung und der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius.

Dabei übernimmt die Behörde die Finanzierung der Geschäftsstelle. Die Mittel der Universität, der Akademie und der Stiftungen sind für die Finanzierung der Fellows bestimmt.

Die Akademie der Wissenschaften ermöglicht durch ihre Förderung den Aufenthalt von Nachwuchswissenschaftler*innen aller Disziplinen am HIAS.

Die BWFGB Hamburg finanziert die Geschäftsstelle des HIAS und realisiert damit den administrativen Rahmen für das Fellowship-Programm.

Durch die Zuwendungen der Joachim Herz Stiftung werden HIAS-Fellowships für Natur- und Wirtschaftswissenschaftler*innen verwirklicht.

Die Körber-Stiftung richtet jährlich in Kooperation mit dem HIAS die Konferenzreihe "Hamburger Horizonte - Wissenschaft trifft Gesellschaft" aus. Unser gemeinsames Anliegen ist es, Spitzenforschung erlebbar zu machen und in die Gesellschaft zu tragen.

Die Universität Hamburg gewährleistet durch ihre Förderung aus Mitteln des Bundes und des Landes Hamburg im Rahmen der Exzellenzstrategie den Aufenthalt von Wissenschaftler*innen aus allen Disziplinen und Karrierephasen sowie von Künstler*innen.

Die ZEIT-Stiftung fördert Aufenthalte beim HIAS für Forschende aus den Sozial- und Geisteswissenschaften.

Öffnung in die Hamburger Gesellschaft

Zur Förderung eines kontinuierlichen Austauschs der Fellows untereinander sowie ihrer Vernetzung innerhalb der Hamburger Wissenschaftscommunity führt das HIAS Vorträge und Symposien zu Fragen und Erkenntnissen durch, die im HIAS gewonnen werden. Die wissenschaftlich interessierte Öffentlichkeit ist über Events und Publikationen herzlich eingeladen daran teilzuhaben.

Events

29.10.2020 HIAS-Eröffnung

19./20.11.2020 Hamburger Horizonte

04.02.2021 Vortrag von Thomas Hirschhorn

05.03.2021 Konferenz zum Thema Selbstoptimierung

Pressemitteilungen

HIAS-Eröffnung

Hamburger Horizonte 2020

Pressenotizen

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