Das Stipendienprogramm richtet sich sowohl an herausragende Wissenschaftler:innen aller Karrierestufen (Mindestanforderung: Promotion) sowie an Kunst- und Kulturschaffende. Eine der wichtigsten Bedingungen für einen Fellow-Aufenthalt am HIAS sind intellektuelle Neugier, Interesse an fremden Disziplinen und Bereitschaft zum Gespräch auch jenseits des eigenen Fachgebiets. Als ideale Kandidat:innen werden Wissenschaftler:innen sowie Kunst- und Kulturschaffende erachtet, die Grundannahmen ihrer Disziplin reflektieren und theoretisch oder konzeptionell arbeiten. Bewerbungen von Nachwuchswissenschaftler:innen bzw. aufstrebenden Kunst- und Kulturschaffenden sind ausdrücklich willkommen. Da das HIAS großen Wert auf Diversität legt, sind Bewerbungen von Personen, die in für gewöhnlich eher unterrepräsentierten Weltregionen ansässig sind, ganz besonders willkommen.

Die Fellows leben und arbeiten während der Laufzeit ihres HIAS-Fellowship in Hamburg. Als Projekt eignet sich daher nur Forschung, die vor Ort am HIAS oder in Laboren lokaler kooperierender Wissenschaftler:innen durchgeführt werden kann.

Um zu gewährleisten, dass Fellows den Wissenschaftsstandort Hamburg mit ihrer auswärtigen Perspektive und Expertise bereichern, sind in der Metropolregion Hamburg tätige Personen von der Berufung als Fellows ausgeschlossen.

Die Calls für Fellowship-Bewerbungen für die akademischen Jahre 2023/24 und 2024/25 sind bereits geschlossen. Der neue Call für Bewerbungen für das akademische Jahr 2025/26 wird in Kürze hier veröffentlicht.

Das akademische Jahr am HIAS beginnt frühestens am 1. September und endet spätestens am 30. Juni des Folgejahres.

 

Bewertungsmaßstab für die Eignung der Kandidat:innen ist die bisherige individuelle wissenschaftliche oder künstlerische bzw. kulturelle Leistung, die Qualität des eingereichten Projektvorschlags sowie der zu erwartende Beitrag für die international und divers zusammengesetzte Gruppe von Fellows.

Herausragendes Niveau der bisher erbrachten wissenschaftlichen oder künstlerischen bzw. kulturellen Leistungen

Maßgebliche Bewertungskriterien sind:

  • bedeutende Monografien
  • Artikel in Erstautorschaft
  • Publikation bzw. Rezensionen in relevanten wissenschaftlichen Zeitschriften bzw.   Feuilletons und Kunstmagazinen
  • angesehene Preise und Auszeichnungen
  • Mitgliedschaften
  • Ausstellungen in renommierten Museen oder Kunstinstitutionen
  • Konzerte bzw. Aufführungen auf renommierten Bühnen
  • Einfluss auf bzw. Prägung gesellschaftliche/r Diskurse usw.
  • bei wissenschaftlich arbeitenden Fellows: Promotion (mind.)

Die Beurteilung berücksichtigt die jeweilige Karrierestufe, bei Nachwuchswissenschaftler:innen auch das Zukunftspotenzial. Von Nachwuchswissenschaftler:innen wird erwartet, dass sie bereits eine ihrer Disziplin entsprechende Summe an Artikeln in renommierten Zeitschriften platziert haben. Die Promotion ist bei wissenschaftlich arbeitenden Fellows in der Regel erforderlich. Sehr gute Kenntnisse des Englischen sind notwendig.

Beurteilung des Forschungsprojekts

Maßgebliche Bewertungskriterien des Vorhabens sind:

• Die Eröffnung neuer Bereiche/Denkweisen
• Die Anschlussfähigkeit an andere Disziplinen
• Die Identifizierbarkeit einer geeigneten Tandempartnerin/eines geeigneten Tandempartners in Hamburg
• Die Realisierbarkeit des Vorhabens im Rahmen des HIAS.

Internationalität und Diversität der Gruppe

Ein maßgebliches Bewertungskriterium ist, inwiefern der/die Bewerber:in die Gruppe intellektuell und durch ihre/seine Herkunft und Sichtweise zu bereichern vermag.

 

In Kooperation mit dem HIAS schreibt die Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH) für das Jahr 2023 2 bis 3 Fellowships zu Urbanität und Stadtgeschichte in zeithistorischer Perspektive aus.

Bewerbungsfrist ist der 14.08.2022

 

Das Fellowship bietet Interessent:innen, die durch einschlägige Forschungen ausgewiesen sind, die Möglichkeit, in Hamburg ein eigenes Projekt aus diesem Themenfeld zu bearbeiten. Die Ausschreibung richtet sich primär an Wissenschaftler:innen (ab PostDoc-Level), die an Universitäten oder Forschungseinrichtungen außerhalb Deutschlands tätig sind. Die Laufzeit der Fellowships beträgt bis zu vier Monate.

Während dieses Zeitraums arbeiten die Fellows an ihren indivi­duellen Forschungsprojekten und bringen sich aktiv in die wissenschaftliche Gemeinschaft der FZH, des HIAS und anderer wissenschaftlicher Einrichtungen in Hamburg ein. Sie nehmen an öffentlichen Veranstaltungen und Kolloquien der FZH und des HIAS teil und profitieren von den vielfältigen Möglichkeiten des transdisziplinären Austauschs und der Vernetzung. Die Forschungsbibliothek und das Archiv der FZH stehen ebenso zur Verfügung wie andere Bibliotheken, Archive und Forschungseinrichtungen in Hamburg. Es bestehen keine Lehrverpflichtungen.

Weitere Informationen zur Ausschreibung erfahren Sie hier.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung bis zum 14. August 2022 als PDF an strupp@zeitgeschichte-hamburg.de.

Es gelten die Auswahlkriterien der FZH und des HIAS.

Für Rückfragen steht Ihnen Dr. Christoph Strupp (Email: strupp@zeitgeschichte-hamburg.de; Tel.: ++49 40 43139732) zur Verfügung.
*** derzeit ist die Ausschreibung bis auf Weiteres pausiert ***

Das HIAS unterstützt die Initiative Wissenschaftsbrücke für die Ukraine der Freien und Hansestadt Hamburg und vergibt ab sofort

bis zu 3 Fellowships für

geflüchtete ukrainische Wissenschaftler:innen oder Kultur- und Kunstschaffende

€ 2.000 / Monat  I  Laufzeit 3 – 10 Monate

Als Fellow wird der/die Wissenschaftler:in oder Kultur- und Kunstschaffende in das laufende interdisziplinäre und internationale Fellowship-Programm aufgenommen.

Das Programm beinhaltet folgende Leistungen:

  • einen Büroarbeitsplatz im Zentrum Hamburgs
  • technische Ausstattung
  • Unterstützung bei Recherche- oder sonstigen Aufgaben
  • die Teilnahme an interdisziplinären Kolloquien und Veranstaltungen
  • Einbindung in Hamburgs Wissenschaftscommunity, bzw. Kulturszene durch eine Tandempartnerschaft mit einem/einer Hamburger Kollegen/Kollegin
  • Beratung und Unterstützung bei Fragen zur Unterkunft, Kinderbetreuung und administrativen Aufgaben.

Darüber hinaus zahlt das HIAS ein monatliches Stipendium in Höhe von etwa € 2.000 (abhängig vom Familienstand).

Folgende Bedingungen müssen erfüllt sein:

  • der/die Bewerber:in ist Wissenschaftler:in (ab Postdoc) oder professionalisierte:r Kultur-, bzw. Kunstschaffende:r (mit Masterabschluss) und verfügt über gute Englischkenntnisse (mind. Niveau B)
  • der/die Bewerber:in ist in der Ukraine wohnhaft (ohne Zweitwohnsitz in Hamburg) und befindet sich aufgrund der politischen Situation in Lebensbedrohung
  • der/die Bewerber:in ist bereits aus der Ukraine geflüchtet, bzw. wird aus der Ukraine flüchten müssen
  • der/die Bewerber:in verfügt über keinen Arbeitgeber in Hamburg
  • der/die Bewerber:in ist gewillt, ihre/seine Tätigkeit in einem sicheren Umfeld und im regen Austausch mit internationalen Kolleg:innen fortzuführen.

Um möglichst schnell auf die politische Lage zu reagieren, muss der/die Bewerber:in keinen ausführlichen Antrag stellen.

Bitte senden Sie folgende Nachweise und Informationen formlos und in englischer Sprache per E-Mail mit dem Betreff „Ukraine“ an application@hias-hamburg.de:

  • CV inkl. Nachweis des akademischen Grades (Wissenschaftler:innen ab Postdoc; Kultur-, bzw. Kunstschaffende ab Masterabschluss)
  • Informationen über ein vorgesehenes wissenschaftliches oder kulturelles Projekt, bzw. Thema am HIAS (max. eine Seite)
  • Nennung eines/einer gewünschten Kooperationspartners/-partnerin in Hamburg (ein:e Wissenschaftler:in, oder Kultur-, bzw. Kunstschaffende:r aus einer der Institutionen Hamburgs, mögliche Einrichtungen finden Sie hier)
  • Informationen über mitreisende Familienangehörige
  • Informationen über den aktuellen Aufenthalt
  • Angabe des gewünschten Fellowship-Zeitraums

Bei Fragen oder für Beratung stehen wir Ihnen unter geschaeftsstelle@hias-hamburg.de zur Verfügung.

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