18 Uhr

Die jüngsten Landtagswahlen und die Ethik des Wählens
Podiumsdiskussion

Wie sollen wir die massiven Zugewinne der rechtsextremen AfD bei den jüngsten Wahlen interpretieren und bewerten? Bringen die Wähler damit ihren Protest gegen einen unbefriedigenden Status quo zum Ausdruck, oder handelt es sich um eingefleischte ideologische Anhänger? Inwiefern spielen aktuelle Geschlechtervorstellungen den rechten Mobilisierern in die Hände? Werfen die Stimmen für eine – zumindest teilweise – rechtsextreme Partei ethische Fragen auf? Sind die Wähler dafür verantwortlich, dass sie verfassungsrechtliche Normen untergraben und Minderheiten gefährden?

Diese Podiumsdiskussion soll sozialwissenschaftliche, philosophische und persönliche Perspektiven auf die aktuelle Situation zusammenführen:

Attila Mráz ist Assistenzprofessor an der ELTE Eötvös-Loránd-Universität in Budapest und Fellow bei HIAS. Derzeit arbeitet er an einer Monografie über die Ethik des Wählverhaltens.

Gefjon Off ist Postdoktorand im Fach Politikwissenschaft an der Universität Hamburg und hat zum „Gender Gap“ bei der Stimmabgabe für rechtsextreme Parteien veröffentlicht.

Ilayda Yücel arbeitet an einer Dissertation über Migrantenvertreter in westlichen Demokratien und ist Mitglied des DFG-Graduiertenprogramms „Collective Decision-Making“ an der Universität Hamburg.

Veranstalter

Matthew Braham, Professur für Praktische Philosophie an der Universität Hamburg

Peter Niesen, Professor für Politische Theorie an der Universität Hamburg

Die Diskussion wird gemeinsam von der Universität Hamburg und ihrem Programm „Collective Decision-Making“ veranstaltet.

Teilnahme

Alle sind herzlich willkommen.

Veranstaltungsort

Anna-Siemsen-Hörsaal, Von Melle-Park 8, 20146 Hamburg

In Zusammenarbeit mit

Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie der Freien und Hansestadt Hamburg im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern der Universität Hamburg

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