Projekt am HIAS
Stefan Huster untersucht in seinem Forschungsvorhaben am HIAS die Prinzipien und Verfahren für eine angemessene und faire Gestaltung der Arzneimittelpreise. In Deutschland gibt es seit mehr als zehn Jahren mit der sogenannten frühen Nutzenbewertung und der darauf aufbauenden Verhandlung bzw. Festsetzung von Erstattungsbeträgen ein viel diskutiertes Modell, dessen Grundprinzipien aber umstritten geblieben sind und das angesichts sehr hochpreisiger personalisierter Arzneimittel (z.B. Gentherapien) an seine Grenzen zu stoßen droht.
Seine Tandempartner:innen sind Dagmar Felix, Lehrstuhlinhaberin für Öffentliches Recht und Sozialrecht an der Universität Hamburg, und Jonas Schreyögg, Professor für Management im Gesundheitswesen und wissenschaftlicher Direktor des Hamburg Center for Health Economics (HCHE) der Universität Hamburg.
Tandem
Prof. Dr. Dagmar Felix, Öffentliches Recht und Sozialrecht, Universität Hamburg
Prof. Dr. Jonas Schreyögg, Management im Gesundheitswesen & wissenschaftlicher Direktor des Hamburg Center for Health Economics (HCHE), Universität Hamburg.
Biografie
Stefan Huster ist seit 2004 Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Sozial- und Gesundheitsrecht und Rechtsphilosophie sowie Direktor des Instituts für Sozial- und Gesundheitsrecht an der Ruhr-Universität Bochum. Er ist Mitglied der Leopoldina Nationale Akademie der Wissenschaften und der Zentralen Ethikkommission (ZEKO) bei der Bundesärztekammer. Seit 2019 ist er Vorsitzender der Schiedsstelle zur Festlegung der Erstattungsbeträge für innovative Arzneimittel.
Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Verfassungs- und Gesundheitsrecht sowie in der Rechtsphilosophie. Er forscht interdisziplinär insbesondere zu den Grund- und Detailfragen des Systems der Gesundheitsversorgung.
Sein HIAS-Fellowship wird von der Joachim Herz Stiftung finanziert.
