Projekt am HIAS
Menschen, Materie, Material und gesellschaftliche Materialbeziehungen im Anthropozän
Was bedeuten Materie und Material im Anthropozän? Während des Fellowships am HIAS untersucht Cordula Kropp gesellschaftliche Materialbeziehungen in ihrer Vielfalt und Veränderung im Kontext sozial-ökologischer Transformationsprozesse – vom Umgang mit endlichen Ressourcen und globalen Stoffströmen bis zu neuen Materialien und einer zunehmend digitalen Bestimmung, Bewertung und Modellierung.
Ihr Tandempartner ist Frank Adloff, Professor für Soziologie, insbesondere Dynamik und Regulierung von Wirtschaft und Gesellschaft, sowie Direktor der DFG Kolleg-Forschungsgruppe „Zukünfte der Nachhaltigkeit“ an der Universität Hamburg.
Webseite
Förderung

Das HIAS-Fellowship wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie der Freien und Hansestadt Hamburg im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern der Universität Hamburg finanziert.
Tandem
Prof. Dr. Frank Adloff, Soziologie, Universität Hamburg
Biografie
Cordula Kropp ist (seit 2016) Professorin für Soziologie mit dem Schwerpunkt Risiko- und Technikforschung sowie Direktorin des Zentrums für Interdisziplinäre Risiko- und Innovationsforschung (ZIRIUS) an der Universität Stuttgart. Zuvor war sie Professorin für sozialwissenschaftliche Innovations- und Zukunftsforschung an der Hochschule München.
Das Projekt reiht sich in ihre Untersuchung gesellschaftlicher Naturverhältnisse ein, etwa in Bezug auf Naturschutz, Klimaanpassung, Städtebau oder Energieversorgung. Immer geht es um die übergeordnete Frage, wie sich konzeptionell-diskursive Vorstellungen davon, was Natur ist und was das für den Menschen bedeutet, mit wissenschaftlich-technischen Möglichkeiten verschränken, natürliche Gegebenheiten zu nutzen, zu gestalten – aber nicht beherrschen zu können.
Cordula Kropps HIAS-Fellowship wird aus Mitteln des Bundes und des Landes Hamburg finanziert, die die Universität Hamburg im Rahmen ihrer Exzellenzstrategie eingeworben hat.