2022—2023

Stephen Barber

Kunstgeschichte, Kingston University London

Stephen Barber ist Professor für Kunstgeschichte an der Kingston School of Art, Kingston University in London. Für seine Forschungsprojekte erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, u. a. vom DAAD und der Gerda Henkel Stiftung sowie vom Leverhulme Trust und der British Academy, von der Japan Foundation und der Daiwa Foundation in Japan sowie von der Rockefeller Foundation (Bellagio Programm), der Getty Foundation und dem Paul Mellon Centre in den USA. Von 2012-15 war er Fellow des Käte Hamburger Kollegs „Interweaving Performance Cultures“ an der Freien Universität Berlin.

Aktuelle Veröffentlichungen sind The Projectionists: Muybridge and the Future Projections of the Moving Image (Diaphanes, 2020), Film’s Ghosts (Diaphanes, 2019) and Berlin Bodies: Anatomising the Streets of the City (Reaktion Books, 2018). Er ist Co-Direktor des Forschungszentrums für Visuelle und Materielle Kultur der Kingston University, das das persönliche Archiv des fotografischen Erfinders Eadweard Muybridge umfasst.

Sein derzeitiges Forschungsinteresse gilt den Veränderungen im zeitgenössischen urbanen Raum und den Reaktionen von Künstler:innen und Filmemacher:innen auf die Herausforderungen und Dilemmata, die diese Veränderungen mit sich bringen, sowie der Forschung in den Bereichen Bewegtbild, Performance und fotografische Kulturen.

Sein Forschungsprojekt am HIAS umfasst das Verfassen einer Monografie, welche sich mit den vergangenen, gegenwärtigen und potenziellen zukünftigen Formen städtischer Brachflächen beschäftigt. Das Projekt, welches in enger Zusammenarbeit mit Forschenden und Künstler:innen in Hamburg durchgeführt werden soll, möchte eine neue Sichtweise auf Brachflächen erzeugen. So sind diese nicht nur urbane Indikatoren für den ökologischen Zerfall, sondern bieten auch die einmalige Gelegenheit, Konzepte des städtischen Raums auf innovative Weise neu zu gestalten, indem Brachflächen als fantasievolle Orte für Kunst, Film, Performance, aktivistische Interventionen und Zusammenkünfte vertriebener Gemeinschaften genutzt werden.

Stephen Barbers Tandempartnerin ist Ute Berns, Professorin für British Studies an der Universität Hamburg.

Sein HIAS-Stipendium wird von der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius gefördert.

Website

Stephen Barber

Finanzierung

ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius

Tandempartnerin

Ute Berns, Professorin für British Studies, Universität Hamburg

Title: Into the Wastelands, © Photo by Stephen Barber

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