17 Uhr

Das sozioökologische Paradoxon der Energiewende: Mineralienbedarf, Wasserstress und sozioökologische Konflikte in Mexiko – Eine Analyse auf Grundlage der NEXUS-Methodik
Kolloquien

#Thursday Colloquium mit Isabel Rodríguez Peña

In ihrem Vortrag gibt Isabel Rodríguez Peña Einblicke in ihre aktuelle Forschung: Ziel ihres Projekts ist es, die Nebenwirkungen der Energiewende in Mexiko mithilfe der NEXUS-Methodik zu analysieren, die speziell auf die Beziehung zwischen Wasser, Energie und Mineralien zugeschnitten ist. Ausgehend von dem sozioökologischen Paradoxon, dass die Energiewende zwar darauf abzielt, die CO₂-Emissionen zu reduzieren und den Anteil erneuerbarer Energien zu erhöhen, aber auch neuen Druck auf bereits gefährdete Gebiete ausübt, untersucht das Projekt, wie die stärkere Einbeziehung erneuerbarer Energien wie Solar- und Windenergie die Gewinnung kritischer Mineralien (Lithium, Kupfer, Zink) intensiviert. Die Ergebnisse sollen zu einer gerechteren Energie- und Raumordnungspolitik beitragen.

Diese Veranstaltung richtet sich Fellows und ihre Tandempartner:innen.

Bildinformation

Die Abbildung zeigt den See von Minas de Alquife, Granada, Spanien. Quelle: Lizensfrei, unsplash.com.